Ausstellungen

Das Museum wurde 2012 unter der Leitung von Roger M. Buergel neu konzipiert. In Erweiterung des Kaffeemuseums, das Klaus J. Jacobs gegrĂŒndet hatte, lag der Schwerpunkt bis 2021 auf der Erforschung und Darstellung globaler Handelswege und ihrer kolonialen Verstrickungen. Zum Kaffee traten weitere Produkte und Rohstoffe, die fĂŒr die Geschichte der Moderne entscheidend waren, darunter Kakao, Opium, Seide, Rohöl und Kautschuk (Gummi). In thematischen Ausstellungen, bei denen der Kunst eine SchlĂŒsselrolle zukam, wurden dekoloniale Perspektiven auf die HerkĂŒnfte der Gegenwart erprobt. 

3.4.2021 bis 27.6.2021
Letzten FrĂŒhling war es plötzlich vorbei mit dem Schulunterricht. Doch ein paar Jugendliche wollten weiterforschen zu ihren Lebenswegen, die aus Syrien, Afghanistan, Thailand und der Ukraine in die Schweiz fĂŒhrten.
Lebenslinien

Wie soll ich lernen?

ThemengesprÀch

27.6.2021 15:00 Uhr
Mit Eliana Sousa Silva, Margherita Moscardini, Li Mu, Dias & Riedweg, Francesca Ceccherini und Roger M. Buergel
Über den kĂŒnstlerischen Anteil an Lernprozessen – in der Schule und im wirklichen Leben.
20.6.2021 15:00 Uhr
Mit Yann Stricker und Roger M. Buergel
Über das SelbstverstĂ€ndnis der neutralen Schweiz und ĂŒber das VerhĂ€ltnis von humanitĂ€rer Arbeit und Politik.
14.11.2019 bis 5.5.2020
Das Filmdokument der „MS Basilea“ gibt uns Anlass zu fragen: nach Geschichten, die Schiffe schreiben. "Ein Schiff wird nicht kommen" widmet sich den kleinen Geschichten und eher unscheinbaren Begebenheiten, die jedoch den Blick auf das Ganze freigeben.
25.10.2020
Mit Damian Christinger
Welche Körper werden auf Schiffen bewegt und wie fĂŒgen sie sich in eine globale Geschichte?

Was am Ufer zerschellt

ThemengesprÀch

4.10.2020
Mit Hira Nabi (live aus Lahore), Adnan Softić und Roger M. Buergel
Über die dramatischen Aspekte der Demontage von Ozeanriesen in Gadani (Pakistan).

Geschichtenreise um die Welt

Kinderveranstaltung

13.9.2020
FĂŒr Kinder (5 bis 10 Jahre), ohne Begleitung von Erwachsenen
Die Geschichten von unterwegs sind inspiriert von Erlebnissen der Schweizer Handelsmarine und anderen Begebenheiten aus der Ausstellung.
6.9.2020
Mit Alessandro Vanoli (live aus Bologna) und Roger M. Buergel
Wanderbewegungen und Migrationsströme im Mittelmeerraum als Ausgangspunkt fĂŒr den Mythos «Europa».

Migration und PĂ€dagogik

KĂŒnstlergesprĂ€ch

5.7.2020
Mit Mauricio Dias, Walter Riedweg und Roger M. Buergel
Über improvisierte Formen der Zusammenarbeit mit Jugendlichen und anderen (eher schwierigen) Akteur_innen.

Das Ende vom Anfang vom Ende

KĂŒnstlergesprĂ€ch

29.3.2020
Mit Hira Nabi
Über die dramatischen Aspekte der Demontage von Ozeanriesen in Gadani (Pakistan).
10.3.2020 18:30 Uhr
Mit Hannah Baader, Armin Linke und Roger M. Buergel
Spurensuche auf dem Meeresboden, Ökologie und die Grenzen internaionalen Rechts.
3.3.2020 18:30 Uhr
Mit Lea Haller
Ein GesprĂ€ch ĂŒber Welthandelsfirmen, GeldflĂŒsse und das Selbstbild der Nation.
2.2.2020 15:00 Uhr
Mit Bettina Schuler und Roger M. Buergel
Über die GrĂŒnde, warum das gute Kino Einzug ins Museum gehalten hat.
12.1.2020 15:00 Uhr
Mit Mamadou Diallo und Roger M. Buergel
Ein GesprĂ€ch ĂŒber koloniale und postkoloniale RealitĂ€ten im heutigen Afrika.

Geschichtenreise zum Meer

Kinderveranstaltung

15.12.2019 15:00 Uhr
FĂŒr Kinder (5 bis 10 Jahre)
Die Geschichten von unterwegs sind inspiriert von Erlebnissen der Schweizer Handelsmarine und anderen Begebenheiten aus der Ausstellung.
11.12.2019 19:00 Uhr
Mit Sophie Mauch
WĂ€hrend die Blicke ĂŒber den ZĂŒrichsee gleiten, beschĂ€ftigen wir uns im Museum mit dem Thema „Schiffsreisen auf hoher See“.
24.11.2019 15:00 Uhr
Mit Eza Komla, Dierk Schmidt, Adnan Softić, Sophia Prinz und Roger M. Buergel
KĂŒnstlergesprĂ€ch ĂŒber AnnĂ€herungen an die historische Wahrheit
16.5.2019 bis 3.11.2019
Statt identitĂ€re Vorstellungen von „Nationen“, „Epochen“ und „Kulturkreisen“ zu bedienen, schĂ€rft die Weltausstellung des Johann Jacobs Museums den Blick fĂŒr ZwischenrĂ€ume und Verflechtungen — am Leitfaden historischer und zeitgenössischer Objekte, Filme, Kunstwerke sowie einiger Dinge, die sich tatsĂ€chlich jeder Identifizierung entziehen.
3.11.2019
Mit Beat Wyss
Beat Wyss zieht eine eurozentrische Bilanz der Weltausstellungen.
29.10.2019
Mit Vera Wolff
Vortrag und GesprĂ€ch ĂŒber MaterialĂ€sthetik und Rohstoffhandel im Zeitalter der Weltausstellungen.
6.10.2019
Mit Sophia Prinz
Vortrag und GesprĂ€ch ĂŒber soziale und kĂŒnstlerische Formen der Wahrnehmung.
24.9.2019
Mit Moritz von Brescius
Vortrag und GesprĂ€ch ĂŒber ein vielgestaltiges Material, ohne das die Moderne undenkbar wĂ€re.
17.9.2019
Mit Monika Wagner
Vortrag und GesprĂ€ch ĂŒber das Bild, das die Ausstellung im Johann Jacobs Museum inspirierte.
7.9.2019
Zur lĂ€ngsten Nacht der ZĂŒrcher Museen erklingt eine interaktive Soundinstallation des Kollektivs ARK. Die musikalische Muster erzĂ€hlen vom Leben entlang der alten kolonialen Handels- und Migrationswege, vom „Yellow Pacific“ und vom „Black Atlantic“.
14.7.2019
Mit Roger M. Buergel
Der Vortrag skizziert den globalen Anspruch (sowie dessen TĂŒcken) von zwei prominenten Kunstausstellungen: der Documenta in Kassel und der Biennale von Venedig.
Weltausstellung

Black Abstraction

Themenabend

2.7.2019
Mit Adrienne Edwards
Vortrag und GesprĂ€ch ĂŒber die Farbe „Schwarz“ sowie deren Sinn und Schönheit in Ellen Gallaghers GemĂ€lde „Kapsalon Wonder“.
25.6.2019
Mit Christina Wild
Eine FĂŒhrung ĂŒber Momente der Irritation, ohne die globaler Austausch nicht zu haben ist.

Land und Welt

ThemengesprÀch

19.5.2019
Mit Andreas Spillmann
GesprĂ€ch ĂŒber die globalen Herausforderungen der heutigen Museologie.
4.2.2019 bis 5.5.2019
Die Begleitausstellung bietet einen tieferen Zugang zur Verflechtungsgeschichte SĂŒdostasiens. Arbeiten von Quynh Dong - eine KĂŒnstlerin, deren Biografie in Asien und Bern wurzelt - wagen einen zeitgenössischen BrĂŒckenschlag zwischen Vietnam und der Schweiz und behandeln das Mysterium der kulturellen IdentitĂ€t.
13.11.2018 bis 5.5.2019
Ein archĂ€ologisches Projekt zum kĂŒnftigen Gedenken
Tiffany Chung grĂ€bt in Ruinen und Brachen, um Dinge ans Licht zu fördern: Kinderschuhe, Fensterrahmen, Kacheln und dergleichen mehr. Die GrabungsstĂ€tte der KĂŒnstlerin heißt ThủThiĂȘm, ist ein altes Stadtviertel und liegt in Saigon (Vietnam).
Tiffany Chung - Begleitausstellung

Erdbeeren aus Vietnam

Themennachmittag

5.5.2019
Mit Christina Wild
EinfĂŒhrung zu Da Lat, dem landwirtschaftlichen Laboratorium Französisch-Indochinas, gelegen im Zentralen Hochland Vietnams.
16.4.2019
Mit Roger M. Buergel
Eine EinfĂŒhrung in das Werk von Tiffany Chung
Tiffany Chung - Begleitausstellung

Stille

Themennachmittag

7.4.2019
Mit Erling Kagge
Erling Kagge prÀsentiert eine höchst zeitgenössische Fassung der Stille, jenseits kultureller Klischees.
7.4.2019
With StoryLabs
A session with Storylabs, in which Children and StoryLabbers will explore the experience of silence
26.3.2019
Mit Monika Dommann
Die Historikerin Monika Dommann im GesprÀch mit Roger M. Buergel
19.3.2019
«La 317Úme section» (1965) von Pierre Schoendorffer und «Hoah-Binh» (1970) von Raoul Coutard.
In Vorbereitung auf das GesprÀch mit Monika Dommann zeigen wir die Filme «La 317Úme section» (1965) von Pierre Schoendorffer und «Hoah-Binh» (1970) von Raoul Coutard.
5.3.2019
Mit Quynh Dong und Bruno Z'Graggen
Die vietnamesisch-schweizerische KĂŒnstlerin Quynh Dong im GesprĂ€ch mit Bruno Z’Graggen ĂŒber ihre Videoarbeiten «Sweet Noel» (2013) und «Das Aquarium» (2007).

Tiffany Chung

KĂŒnstlergesprĂ€ch

15.11.2018
Tiffany Chung stellt sich den Fragen von Roger M. Buergel.
7.6.2018 bis 4.11.2018
Die Colliers von Marie-JosĂ© Crespin verknĂŒpfen die Erzeugnisse der belebten und unbelebten Natur mit der teils wundersamen, teils furchtbaren Geschichte der Handelsbeziehungen, die den afrikanischen Kontinent seit Jahrhunderten prĂ€gen.

Verflochtenes Afrika

ThemengesprÀch

4.11.2018
Mit Andreas Greiner
Perlen hielten Einzug in Afrika ĂŒber die Karawanenwege und wurden Elemente des Alltags. Wie erforschen wir historische Prozesse, die ĂŒber nahezu keinerlei Dokumentation verfĂŒgen?
30.10.2018
Mit Manthia Diawara, Filmemacher und Kulturtheoretiker
Colliers, Masken, Fetische und dergleichen Dinge können eine rituelle Funktion erfĂŒllen, zirkulieren aber auch im Feld der Kunst. Der Vortrag gilt diesem SpannungsverhĂ€ltnis.
23.10.2018
Mit Christina Wild
Flamingofedern und Perlen aus Elfenbein inspirieren diesen Vortrag, der sich der kĂŒnstlerischen Bedeutung von Tieren und ihren Wanderbewegungen widmet.

Der Stoff des Bildes

Themenabend

9.10.2018
Passion Aissa Dione von Abdoulaye Konaté
Christina Wild erzĂ€hlt ĂŒber Abdoulaye KonatĂ©s Auffassung der afrikanischen Kultur.
1.9.2018
Zur lĂ€ngsten Nacht der ZĂŒrcher Museen spielt Sana Khanzai im Johann Jacobs Museum. Traditionelle KlĂ€nge Burkina Fasos ĂŒbersetzt er in einen neuen, modernen Musikstil.
26.8.2018
Mit Kati Torda
Kati Torda teilt ihr Wissen ĂŒber die Perlen und deren Funktion in der Kultur Ghanas

Making Comparisons that Matter

ThemengesprÀch

15.7.2018
Global Art History and the Challenge of Taste
Chika Okeke-Agulu im GesprĂ€ch mit Roger M. Buergel ĂŒber die Vergleichbarkeit von persischen Manuskripten, mauretanischen Perlen, japanischen Lackarbeiten, peruanischen Textilien, deutschen Holzschnitten und Schweizer Stickereien

Perlen und Handelswege

ThemenfĂŒhrung

3.7.2018
Mit Roger M. Buergel
Wohin fĂŒhren uns die Perlen, wenn wir ihrem Weg zurĂŒck zu ihrem Herkunftsort folgen?

Nacktes Leben

KĂŒnstlergesprĂ€ch

10.6.2018
Mit Romuald HazoumĂš
GesprĂ€ch um das Erbe und Fortleben kolonialer Strukturen, aber auch um die zeitgenössischen Möglichkeiten Afrikas sowie die Ă€sthetische Kraft des „Machens".

Marie-José Crespin

KĂŒnstlergesprĂ€ch

8.6.2018
Ein GesprĂ€ch ĂŒber Crespins Karriere als Juristin, ihre kulturellen AktivitĂ€ten im Senegal und die Kunst, Colliers zu knĂŒpfen.
13.4.2018 bis 14.10.2018
Museum fĂŒr Kunst und Gewerbe Hamburg
oder Das Museum unserer transkulturellen Gegenwart
UnzĂ€hlige Dinge wandern ĂŒber den Erdball. Im Verlauf dieser Wanderbewegung kann sich die Bedeutung der Dinge, aber auch ihre Gestalt verĂ€ndern. Doch was signalisiert das Trikot der kroatischen Nationalmannschaft, wenn es von einem Jungen in Raqqa getragen wird?
19.9.2016
Museum fĂŒr Kunst und Gewerbe, Hamburg/ Deutschland
Dinge umordnen, Erfahrungen ĂŒbersetzen, Bedeutungen verĂ€ndern. Eine große Konferenz und eine kleine Ausstellung eröffnen das mehrjĂ€hrige Forschungs- und Ausstellungsprojekts „Mobile Welten“.
8.2.2018 bis 31.5.2018
Japanische Arbeiter auf Zuckerplantagen in Hawai’i
Eine Einladung zur Überquerung des Ozeans, zur Überschreitung kĂŒnstlerischer Genres und zum Studium jener Grenzziehungen, die beim Schreiben von Geschichte am Werk sind.

Wo ist die Kunst?

ThemenfĂŒhrung

8.5.2018
Mit Hans Bjarne Thomsen und Roger M. Buergel
Ist es sinnvoll, in einer verstÀrkt globalisierten Welt von zeitgenössischer japanischer Kunst zu sprechen?

Aiko Tezuka

KĂŒnstlergesprĂ€ch

29.4.2018
Aiko Tezuka dekonstruiert Textilien, um damit zentrale Elemente der japanischen Ästhetik weiter zu entwickeln.
17.4.2018
Ein japanisch-amerikanisches Filmdrama aus dem Jahr 1994
Der Film zeigt ungeschönt die Situation von japanischen Arbeiter_innen auf Zuckerplantagen in Hawaii zum Anfang des 20. Jahrhunderts.
3.4.2018
Japanische Plantagen- und Bergarbeiterlieder
ThemenfĂŒhrung mit Live-Performance der japanischen Liedern der Kohlegruben von Kyushu (tanko-bushi) und der Zuckerplantagen in Hawaii (holehole-bushi).

Wagashi Candy

Workshop

24.3.2018
Traditionelle japanische SĂŒssigkeiten aus Zucker. Mit Tomoyo JĂ€ger
Junge Leute lernen Techniken zur Herstellung der farbigen, kunstvoll geformten SĂŒssigkeiten japanischer Teezeremonien.
6.3.2018
Mit Christina Wild und Martin Dusinberre
Exkurs ĂŒber die Entstehung, Verbreitung und Transformation einer der grössten Sammlungen an ethnographischen Objekten und Fotografien, die jemals die pazifische Welt des 19. Jahrhunderts verlassen haben.
29.8.2017 bis 28.1.2018
Kuratiert von Marcelo Rezende und Eduardo Simantob
Afrikanisches Brasilien, St. Galler Stickerei und eine modernistische Utopie

Denise Bertschi

KĂŒnstlergesprĂ€ch

5.11.2017
Was hatte es mit der Schweizer PrÀsenz auf brasilianischen Kaffeeplantagen auf sich und wie stellt sich die Situation in Helvécia heute dar?
18.5.2017 bis 20.8.2017
Der Diebstahl des Trapez oder die Geschichte Singapurs, erzÀhlt aus der Perspektive eines Seglers.
20.8.2017
Von Milica Topalovic
Über Singapurs „territoriale Revolution“ von einem provinziellen Kolonialhafen zu einer urbanen Industrienation, gebaut aus importiertem Sand.
28.2.2017 bis 14.5.2017
Kuratiert von Wolfgang Scheppe
Das chinesische Feueropfer und der Kult des globalisierten Konsums
9.5.2017
Von Petra Martin
Geld, Gucci-Schuhe, Rolex-Uhren, iPhones – was Status verspricht, wird verbrannt. Denn Status kann man scheinbar auch im Jenseits noch gut gebrauchen.
17.11.2016 bis 19.2.2017
KĂŒnstlerinnen und KĂŒnstler aus allen Teilen der Welt stellen sich der Frage nach den HerkĂŒnften einer globalen Gegenwart, in der sich China, die neue Weltmacht des 21. Jahrhunderts, eben einzurichten beginnt.
Partner: Suzhou Museum

Thomas Bayrle

KĂŒnstlergesprĂ€ch

10.2.2017
GesprĂ€ch ĂŒber den Ă€sthetischen Geist, der den chinesischen Alltag prĂ€gt.
2.2.2017
Von Peter J. Carroll
Als sich 1929 vier junge Krankenpflegerinnen in Guangzhou gemeinsam das Leben nahmen, wirkte das auf viele wie das EingestÀndnis eines Unvermögens der Jugend, den Herausforderungen des modernen Wettbewerbs und Fortschritts standzuhalten.

China im Jahre 1937

GesprÀch

30.11.2016
Mit Eugene Wang
Was kann uns die kurze Epoche zwischen dem Zusammenbruch der letzten Dynastie und der japanischen Invasion ĂŒber das zeitgenössische und kĂŒnftige China und sein VerhĂ€ltnis zur Welt lehren?
21.8.2016 bis 20.10.2016
Suzhou Art Museum, Suzhou/ China
"Suzhou Documents" aims to access China’s artistic legacy and comprehend its environmental and technological challenges through the prism of the ancient city of Suzhou.
Partner: Suzhou Museum
14.7.2016 bis 13.11.2016
In welcher Beziehung steht der Schweizer Uhrenhersteller Tag Heuer zur Anarchie? Und was verbindet das im Hochjura gelegene La Chaux-de-Fonds mit Jingdezhen, der „Hauptstadt des Porzellans“ in der chinesischen Provinz Jiangxi?
26.4.2016 bis 10.7.2016
Ein Buch wird seziert. Nicht irgendein Buch, sondern der Roman „Terras do sem fim“, ein Klassiker der lateinamerikanischen Literatur. In den Bedeutungsschichten, die dabei freigelegt werden, zeigt sich der Bauplan der kolonialen Kakaoproduktion.
16.6.2016
Mit Francisco Godoy Vega
Über poetische und politische SchlĂŒsselerfahrungen der lateinamerikanischen Konzeptkunst und ihre Bedeutung fĂŒr die Gegenwart.

Gonzalo DĂ­az

KĂŒnstlergesprĂ€ch

19.5.2016
Mit Gonzalo DĂ­az und Roger Buergel
Gonzalo DĂ­az im GesprĂ€ch mit Roger M. Buergel ĂŒber die Grenzen der Darstellung und seine Arbeit an „Terras do sem fim“.
21.1.2016 bis 17.4.2016
Die Ausstellung widmet sich dem besonderen Charakter der japanischen Modernisierung und versenkt sich dazu in die Muster von historischen Kimonos.
11.3.2016
Von den „reizvollen Mustern“ der Omoshirogara Kimonos in die moderne japanische Geschichte und zurĂŒck.
6.2.2016
Ein internationales Panel diskutiert die Modernisierung Japans und ihren Ausdruck in Kunst und Design.
1.10.2015 bis 17.1.2016
Eine Versuchsanordnung der Materialien und Formen, ohne die sich die „Haitian Rushes“ von Maya Deren nicht verstehen lassen.
16.1.2016
Mit Martina Kudláček und Michael Oppitz
Ein intensiver Blick in die AbgrĂŒnde der transkulturellen Erfahrung, in PhĂ€nomene, die sich nicht ĂŒbersetzen lassen.
10.11.2015
Von Silvy Chakkalakal
Wie sich die „fremde Kultur“ als Sehnsuchtsort, als andere RealitĂ€t und als Kontrastfolie zur Moderne in den gesellschaftlichen Debatten der USA der 1920er Jahre zu einem durchgehenden Motiv entwickelte.
7.7.2015 bis 27.9.2015
Die Welle ĂŒberbrĂŒckt unverbundene Epochen, inkompatible WissenszusammenhĂ€nge und disparate RealitĂ€ten. Mit dem Motiv der Welle erkunden wir die Bibliothek im Jacobs Haus und schlagen den Bogen zur Gegenwart, wo so manche Absonderlichkeit der historischen BĂŒcher ihre Entsprechung findet.
19.9.2015
Mit Alina Martimyanova und Damian Christinger
Ein Gedankenaustausch zur Wellenikonographie in der chinesischen und der japanischen Kunst.
20.3.2015 bis 28.6.2015
Ausstellung und Boutique
Ines Doujak spĂŒrt den historischen VerschrĂ€nkungen von Herrschaft, Gewalt und Revolte, von Rassismus und Sexismus nach und findet dabei poetische und imaginĂ€re Ressourcen von revolutionĂ€rem Widerstand, ja von Widerstand ĂŒberhaupt.

Die Peitsche

Vortrag

18.5.2015
Von Iris DĂ€rmann
Die Peitsche ist ein altes Instrument des Befehls, der Unterwerfung und ZĂŒchtigung. Sie markiert mit lautem Knall, dass weder Tiere noch Menschen ohne schmerzhaften Zwang fĂŒr einen anderen arbeiten oder andere ergebene Dienste tun.
9.12.2014 bis 15.3.2015
Allan Sekula spannt die assoziativen Netze ebenso weit wie feinmaschig, auf dass sich darin der ozeanische Handel einfangen und bergen lasse.
Partner: Maumaus
28.2.2015
Mit Roger Buergel, Benjamin Buchloh, Manthia Diawara, Hilde van Gelder, Alberto Toscano
Konferenz im Rahmen der Buchvorstellung "Allan Sekula. Ship of Fools/The Dockers‘ Museum".
Partner: Maumaus
14.6.2014 bis 30.11.2014
Ausstellungsreihe
Wir folgen der italienisch-brasilianischen Designerin und Architektin Lina Bo Bardi auf ihrer Reise durch den brasilianischen Nordosten und an die RÀnder ihres eigenen Wahrnehmungsvermögens. Ziel dieser Reise war, aus den einfachen Formen einer bitterarmen Kultur ein Bild der Gesellschaft und ihrer emanzipatorischen Möglichkeiten zu extrahieren.
30.9.2014
Von Zeuler R. Lima
Lina Bo Bardi war keine gewöhnliche Architektin und keine gewöhnliche Kuratorin. Eine Ausstellung galt ihr nicht als Ansammlung wertvoller Objekte, sondern als Möglichkeit einer Lernerfahrung.
12.9.2014
Von Silvana Rubino
Warum vertieft sich eine modernistische Architektin in die materielle Kultur einer bitterarmen Landbevölkerung?

Lina Bo Bardi

Vortrag

13.5.2014
Von Roger M. Buergel
Exkurs ĂŒber eine der bedeutendsten Architektinnen des 20. Jahrhunderts und kĂŒnftige Ausstellungen am Seefeldquai.
12.4.2014 bis 9.6.2014
Mit einem Film von Harun Farocki
Ein Film und diverse Kaffeeservices aus Silber tasten an den blinden Flecken, die die historische Herkunft des europÀischen Wohlstands verbergen.
21.1.2014 bis 8.4.2014
„A Season in Shell“ studiert den Weg der Abaloneschnecke von einer somalischen Fischerkooperative ĂŒber Dubai nach China, wo ihr getrocknetes Fleisch zu Höchstpreisen gehandelt wird und ihre Schale zu Perlmutt veredelt der globalen Wertschöpfungskette ihren dekadenten Glanz aufsetzt.
19.3.2014
Die DiskutierBar der Asyl-Organisation fĂŒr den Kanton ZĂŒrich AOZ zu Gast im Johann Jacobs Museum.
7.9.2013 bis 12.1.2014
Die erste Ausstellung des Johann Jacobs Museums wirft einen Blick auf die kulturellen Mischformen, die sich entlang der globalen Handelswege gebildet haben und die das Programm des Museums in den kommenden Jahren prÀgen werden. Sie enthÀlt Recherchematerialien, darunter Meissener Porzellanfigurinen des 18. Jahrhunderts, Archivmaterialien zu Maya Deren sowie zeitgenössische Fotografien von Lidwien van de Ven und George Osodi.